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|Klinische Beispiele mit dem FONAR Upright™ MRT | Fallstudie #5
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Die hier vorgestellte 65-jährige Patientin leidet seit vielen Jahren über Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule, die sich in den letzten zwei Jahren deutlich verschlimmert haben. Keine Seitenpräferenz, kein Trauma. Schmerzausstrahlung in den ventralen / ventrolateralen Oberschenkel beidseits, rechts deutlich stärker als links. Zunahme der Beschwerden unter Belastung, insbesondere beim Sport.
Eine vor kurzem durchgeführte konventionelle MRT-Untersuchung im Liegen ergab keine eindeutige Aussage für die Ursache der Schmerzsymptomatik.
Darafhin wurde die Patientin im Upright™-MRT, aurecht sitzend unter Funktion untersucht.

MRT-Funktionsuntersuchung, aufrecht unter der natürlichen Gewichtsbelastung
Aufnahmen im Sitzen: Sagittal in Flexion, Sagittal neutral, Sagittal in Hyperxtension, Coronar.
Durch die Upright™-MRT Untersuchung unter der natürlichen Gewichtsbelastung, besonders unter der Funktionsdarstellung, lässt sich das Wirbelgleiten deutlich darstellen und eindeutig nachweisen.
Durch die konventionelle MRT-Untersuchung liegend in einen Tunnelsystem wird kein Wirbelgleiten sichtbar.

Die Diagnose:

Durch die Upright™-MRT Untersuchung, aufrecht unter der natürlichen Gewichtsbelastung, konnte eine ventrale Verlagerung des Wirbelkörpers LWK 4 gegenüber LWK 5 nachgewiesen werden.

Beim Übergang in die Flexion ist eine zunehmende Anterolisthesis bei LWK 4/5 sichtbar mit Abnahme des ventrodorsalen Durchmessers des Spinalkanals auf dieser Etage.

In der Aufrechten Position sind gegenüber den Liegendaufnahmen flache Bandscheibenprotrusionen auf den Ebenen LWK 2/3 und LWK 3/4 sichtbar.

In der coronaren Schnittebene lässt sich eine deutliche linkskonvexe seitliche Fehlhaltung der LWS darstellen.

Die hier vorgestellte Fallstudie wurde uns freundlicherweise von der Privatpraxis für Upright™ Kernspintomographie Köln-Rodenkirchen, Prof. Dr. med. Hans-Konrad Beyer, zur Verfügung gestellt.
Die Praxisseiten erreichen Sie unter: www.mrt-koeln.de
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